Axel Kollocks Weg war schon früh vorgezeichnet: Schon in jungen Jahren war er es, der in der Clique die Mofa-Sitzbänke reparierte oder verschönerte. Mittlerweile kümmert er sich seit 30 Jahren um die Sitzmöbel von Motorradfahrern.

Wuppertal. Axel Kollock ist in vierter Generation seit seiner jüngsten Kindheit mit der Polsterei und der Raumausstattung verbunden. Sein Uropa gründete bereits 1906 den ersten Handwerksbetrieb der Familie in Wuppertal, somit ist Axel Kollock das Handwerk sprichwörtlich in die Wiege gelegt. Seine Ausbildung im elterlichen Betrieb beendete er 1984, wo er fortan bis zur Meisterprüfung als Geselle arbeitete. 1999 kam der Meistertitel und die Gründung einer eigenen Firma. Seither gilt er als kompetenter Ansprechpartner, wenn es um die körpergerechte Polsterung von Roller- oder Motorradsitzbänken geht. Natürlich auch die Anfertigung von Polstermöbeln nach Körper oder/Raummaß bis hin zu medizinischen Behandlungsmöbeln. Dabei geht es ihm nicht nur um gutes Aussehen, sondern vor allem um gesundes Sitzen: ,,Die richtige Sitzposition auf deinem Motorrad hängt nicht nur von der werksseitig montierten Sitzbank ab, die mittlerweile bei einigen Motorradmarken in verschiedenen Höhen ab Werk angeboten werden, sondern auch und vor allem von dem verbauten Polsterschaum.“ Und das ist schon eine Philosophie für sich. Auch Gelkissen ist nicht gleich Gelkissen, erklärt Axel. Sein Rat: ,,Geh zu einem Fachmann, der es kann, mache eine Sitzprobe und lass dich über die Möglichkeiten für dich und dein Bike beraten. Durch Anwendung des in Frage kommenden Polsterschaums mit der betreffenden Stauchhärte und gegebenfalls anderen Komponenten, ist es möglich die Sitzposition zu verändern, ohne die ursprüngliche Form der Sitzbank zu verändern. Dies bedarf allerdings der einen oder anderen Sitzprobe. Du bist einzigartig, dann sollte deine Sitzbank auch für deinen Körper und für dein Bike angepasst werden.“

Text: AG, Fotos: p t

Quelle: Zeitschrift Motorrad Szene (Syburger), Nr. 11|2020, Ausgabe NRW (S. 24)

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